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Projekt

Geschichte – Ein Überblick

Dass Köln ein weiteres Container-Terminal im Süden des Stadtgebietes benötigt, ist schon lange bekannt. Nordöstlich der vorhandenen Becken des Godorfer Hafens besitzt die HGK eine für die Erweiterung optimal geeignete Fläche – eine ehemalige Aufschüttfläche zwischen der L 300 und dem Rhein bei Köln-Sürth.

Bereits in den 1980er-Jahren begann die Planung für ein neues Hafenbecken. Nach einem intensiven Prüfungsverfahren kam die Planfeststellung im August 2006 zum Abschluss. Ein Jahr später – im August 2007 – entschied der Rat der Stadt Köln erneut positiv über die Erweiterung. Die Bezirksregierung wies im September 2007 die sofortige Vollziehung an. Daraufhin begann die HGK mit den ersten Bauvorbereitungen und führte die ökologischen Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen durch. Am 30. August 2009 stoppte das Verwaltungsgericht Köln aus formalen Gründen die Arbeiten bis auf Weiteres.

Eine Bürgerbefragung zum Thema Hafenerweiterung im Jahr 2011 scheiterte. Die Projektkritiker hatten nicht die vom Rat der Stadt Köln vorgesehene Mindeststimmenzahl von zehn Prozent der Wahlberechtigten aktivieren können. Im Oktober 2011 beauftragte der Rat daraufhin die Stadtverwaltung, die Planung wieder aufzunehmen. Zurzeit laufen bei der Stadt Köln zwei Bauleitverfahren mit dem Ziel einer Änderung des Flächennutzungsplans und der Aufstellung eines Bebauungsplans. Der ursprüngliche Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln aus dem Jahr 2006 wurde im Februar 2015 vom Bundesverwaltungsgericht aus formalen Gründen aufgehoben.