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Wirtschaft

Häfen und Region: Kombinierter Ladungsverkehr

Der Anstieg der Güterumschlagmengen in der Region kommt nicht überraschend. Schon das bisherige Wachstum war nur zu bewältigen, weil Köln seit Ende der 1980er-Jahre ein regionales Verkehrskonzept verfolgt, welches bis heute von zentraler Bedeutung ist.

Die Idee ist ebenso einfach wie schlüssig: Jeder Verkehrsträger wird entsprechend seiner jeweils größten Stärken eingesetzt. Dabei leisten Bahnen und Binnenschiffe den Großteil der Arbeit, der Lkw übernimmt einen möglichst kurzen Vor- und Nachlauf auf der Straße zu einem regionalen Umschlag-Terminal

Dieser so genannte „Kombinierte Ladungsverkehr“ ist nur dann effizient, wenn geeignete Umschlaganlagen in direkter Nähe zu den Industriegebieten bestehen. Der Kölner Süden hat dabei zurzeit Nachholbedarf. Dort gibt es zwar einen Hafen, aber noch kein Container-Terminal. Der nächst gelegene Hafen für Container-Verladungen ist bis zu 30 Kilometer entfernt – in Niehl.